Was kommt die kommenden Jahre auf swissbib zu?

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Für swissbib war 2018 ein ereignisreiches Jahr. Nichts weniger als die Zukunft und der Weiterbetrieb der kommenden Jahre stand auf der Traktandenliste. Bereits im März berichteten wir über die Finanzierungsaktion, bei der wir sämtliche Bibliotheken, Archive und Dokumentationen, deren Bestände in swissbib recherchierbar sind, anschrieben und um finanzielle Unterstützung baten. Dafür haben wir ein umfangreiches Modell entwickelt, wie die einzelnen Institutionen anhand ihrer Bestandsgrösse, Anzahl Mitarbeitenden und Benutzer_innen eingestuft werden könnten. Unsere Bemühungen fanden Anklang und so können wir mit Stolz verkünden, dass der Betrieb von swissbib für 2018 bis 2020 gesichert ist – und dies sogar ohne zusätzliche Fördermittel von swissuniversities oder der Swiss Library Service Platform (SLSP). Dies haben wir unseren Partnern zu verdanken: über 280 Institutionen und Verbünde beteiligen sich nach ihren finanziellen Möglichkeiten an swissbib, nicht selten erhielten wir auch ein sehr positives Feedback («selbstverständlich helfen wir dabei, diesen wertvollen Dienst zu finanzieren»), das uns die grosse Bedeutung von swissbib für die Schweizer Bibliothekslandschaft vor Augen führte. Die dafür nötigen Arbeiten waren intensiv und absorbierten nicht wenige Personen: Rundbriefe waren zu schreiben (und Office-Probleme beim Versand zu beheben), Verhandlungen zu führen, Verträge aufzusetzen und der Rechnungsversand zu organisieren. Tatkräftige Unterstützung erhielt das swissbib-Team auch durch verschiedene Stellen der Universitätsbibliothek Basel. Für diese einmalige Aktion und das sehr positive Ergebnis möchten wir allen unseren Partnern, sowie auch der Buchhaltung, dem Sekretariat und der Direktion der Universitätsbibliothek Basel herzlich danken.

Womit werden wir uns, neben dem Betrieb des Metakatalogs, bis Ende 2020 beschäftigen? Einerseits nehmen wir die Feedbacks unserer Nutzer_innen auf und werden verschiedene Verbesserungen an der Recherchequalität und der Dedublierung von Datensätzen vornehmen. Stark beschäftigen wird uns auch die Unterstützung für SLSP: wir helfen tatkräftig mit bei der Zusammenführung, Bereinigung und Dedublierung der Metadaten in Ex Libris Alma. Auf verschiedenen Nebenschauplätzen beschäftigen wir uns zudem mit der Verbesserung der Linked-Data-Elemente und der Dienstleistung Private User Remote Access (PURA).

Schweizer Bibliotheks- und Verbundlandschaft heute (2018)

Schweizer Bibliotheks- und Verbundlandschaft ab 2021 (nach heutigem Wissensstand)

Auf strategischer Ebene werden wir uns mit den Visionen für swissbib ab 2021 beschäftigen. Es gilt die Frage zu klären, wie swissbib ab dann in, mit und um SLSP weiterbestehen wird. Die Gespräche mit SLSP starten noch in diesem Jahr. Ganz zentral scheinen uns folgende Fragen:

  • Wie sollen künftig fachspezifische oder lokale Suchbedürfnisse abgedeckt werden können? Für swissbib betrifft das insbesondere die bestehenden Spezial-Views swissbib Basel Bern und jusbib, aber auch bislang nicht realisierte Konzepte wie eine Suchoberfläche für historische Bestände der Schweiz (swissbib historic).
  • Welche Möglichkeiten bieten sich für die sogenannte sekundäre Kundengruppe von SLSP (sowie Partner in swissbib, die vermutlich nicht zu SLSP stossen werden)? Eine erste Auswertung ergab: Nur gerade 64% aller in swissbib nachgewiesenen Institutionen werden ab 2021 in SLSP integriert sein. Für über 330 Institutionen muss geprüft werden, welche Lösungen wir anbieten können und möchten.
  • Wie gehen wir mit innovativen Funktionen und Angeboten in swissbib um, die (noch) nicht ins Dienstleistungsportfolio von SLSP passen?

Hierfür versuchen wir möglichst bald erste Lösungsvorschläge zu skizzieren und vorzustellen. An Ideen mangelt es uns auf jeden Fall nicht.

2018 a été une année riche en événements pour swissbib. Rien de moins que l’avenir et la poursuite de l’exploitation au cours des prochaines années étaient à l’ordre du jour. Déjà en mars, nous avons rendu compte de la campagne de financement pour laquelle nous avons contacté par écrit toutes les bibliothèques, archives et centres de documentation, dont les fonds sont consultables sur swissbib et pour lesquels un soutien financier leur a été demandé. Pour ce faire, nous avons développé un modèle complet de classification des différentes institutions en fonction de leur taille, de leur nombre d’employés et de leurs utilisateurs. Nos efforts ont été plébiscités et nous sommes fiers d’annoncer que l’exploitation de swissbib est assurée de 2018 à 2020 – même sans financement supplémentaire de swissuniversities ou de la Swiss Library Service Platform (SLSP). Ce résultat nous le devons à nos partenaires: plus de 280 institutions et réseaux participent à swissbib en fonction de leurs possibilités financières, et nous avons souvent reçu des réactions très positives („bien sûr, nous contribuons au financement de ce précieux service“), ce qui nous a confirmé la grande importance de swissbib dans le paysage suisse des bibliothèques. Le travail requis était intensif et absorbait pas mal de personnes: des bulletins d’information devaient être rédigés (et des problèmes d’Office concernant l’expédition, à résoudre), des négociations devaient être menées, des contrats devaient être établis et l’expédition des factures devait être organisée. L’équipe swissbib a également bénéficié du soutien actif de différents départements de la Bibliothèque universitaire de Bâle. Nous tenons à remercier tous nos partenaires ainsi que le service de comptabilité, le secrétariat et la direction de la Bibliothèque universitaire de Bâle pour leur aide remarquable et le résultat très fructueux qui en découle.

Hormis l’exploitation du méta-catalogue, qu’allons-nous faire avant la fin de l’année 2020? D’une part, nous enregistrerons les commentaires de nos utilisateurs et apporterons diverses améliorations à la qualité de la recherche et à la déduplication des données enregistrées. Nous serons également très occupés avec le suivi du SLSP: nous participons activement à la fusion, au nettoyage et à la déduplication des métadonnées d‘Ex Libris Alma. Parallèlement, nous travaillons à l’amélioration des éléments de Linked Data et du service Private User Remote Access (PURA).

Paysage des bibliothèques suisses actuelles (2018)

Paysage des bibliothèques suisses après 2021 (en l’état des connaissances actuelles)

Sur le plan stratégique, nous nous intéresserons aux projets pour swissbib à partir de 2021. La question est de savoir comment swissbib continuera à exister dans, avec et autour du SLSP. Les pourparlers avec le SLSP commenceront cette année. Les questions suivantes nous semblent essentielles:

  • De quelle façon les besoins de recherche spécifiques ou locaux devraient-ils être traités à l’avenir? Pour swissbib, cela vaut en particulier pour les vues (Views speciale) existantes swissbib Bâle Berne et jusbib, mais aussi pour des concepts jusqu’à présent inexistants tels que l’interface de recherche pour les fonds historiques suisses (swissbib historic).
  • Quelles sont les opportunités pour les clients dits secondaires de SLSP (ainsi que pour les partenaires de swissbib qui ne sont pas susceptibles de rejoindre SLSP)? Une première évaluation a démontré que seulement 64% de toutes les institutions identifiées dans swissbib seront intégrées dans le SLSP d’ici 2021. Pour plus de 330 institutions, il convient de vérifier quelles solutions nous pouvons et voulons offrir.
  • Comment traitons-nous les fonctions et offres innovantes de swissbib qui ne font pas (encore) partie du portfolio SLSP?

Pour cela, nous essayons d’esquisser et de présenter les premières propositions de solutions le plus rapidement possible. Nous ne manquons certainement pas d’idées.

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Was ist neu in swissbib? / Quoi de neuf dans swissbib?

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Liebe Blogleserinnen und Blogleser
In diesem Jahr war es relativ ruhig auf unserem Blog! Dabei gibt es eine Menge neue Funktionen, die wir schon längst vorstellen wollten. Mit dem hier folgenden Überblick holen wir das nun nach. Wir freuen uns auf eure kundige Einschätzung und euer Feedback.

Datenquellen

Die Dokumente der folgenden Quellen sind neu in swissbib zu finden:

Bis zum Jahresende werden wir ausserdem noch die folgenden Quellen integrieren:

  • Die im Volltext frei zugänglichen Dokumente der Forschungsplattform Alexandria der Universität St. Gallen.
  • Der Bestand der Kantonsbibliothek Thurgau

Nationallizenzen

Seit einigen Monaten haben Nutzer mit einem ständigen Wohnsitz in der Schweiz Zugang zu über 6 Millionen Dokumenten aus dem Projekt Nationallizenzen. Der Zugang und die Registrierung erfolgt über swissbib, in Partnerschaft mit dem Projekt SWITCH edu-ID (in swissbib anschauen).

Über die Nationallizenzen wird zudem die Open-Access-Publikation von Artikeln ermöglicht, die von Autoren, die einer Schweizer Institution angegliedert sind, verfasst wurden. Die betroffenen Metadaten und Volltexte wurden von swissbib aufbereitet und über RERO DOC veröffentlicht. Die Daten stehen auch für die Integration in die Institutionellen Repositories der Schweizer Hochschulen zur Verfügung.

Weitere Informationen sind in unserem Schlussbericht zum Projekt Nationallizenzen zu finden.

Linked Open Data

Das Projekt linked.swissbib.ch wurde Ende April 2017 abgeschlossen. Wir sind gegenwärtig damit beschäftigt, die Projektergebnisse im Hinblick auf eine Integration in swissbib zu konsolidieren.

Ein wichtiger Schritt war die Identifizierung und Kennzeichnung der offenen Metadaten. Wir freuen uns, dass inzwischen 85 % aller Daten von swissbib als Public Domain zugänglich sind (anschauen).

Für die Neugierigen unter euch: Werft gerne einen Blick auf data.swissbib.ch und linked.swissbib.ch, um zu sehen, was euch zukünftig erwartet. Die Portale sind aber erst als Beta-Version veröffentlicht. Wir befinden uns noch in der Konsolidierungsphase.

In einer Artikelserie in unserem Blog haben wir die verschiedenen Prozesse beschrieben. Ausserdem wurde ein Artikel zum Thema Interlinking Large-scale. Library Data with Authority Records publiziert.

Neue Funktionen

  • Verbesserte Facettensuche: Es ist neu möglich, Suchbegriffe durch Klicken auf das Kreuz rechts des Begriffs auszuschliessen. Mehrere gewählte Themen werden durch UND verknüpft. Die anderen Begriffe (Autoren, Sprache usw.) werden durch ODER verknüpft. Die gewählten sowie die ausgeschlossenen Suchbegriffe sind im Bereich «Filter löschen» sichtbar (weitere Informationen).
  • Verbesserte Anzeige der Hierarchie in den Archivbeständen: Zahlreiche Archivbestände sind in einer hierarchischen Struktur geordnet. In bestimmten Fällen kann diese Struktur im Reiter «Archive/Bestände» in swissbib angezeigt werden. (Beispiel).

Informationen zum System

  • Unser Datenverarbeitungstool CBS läuft inzwischen auf Version 8.
  • Das Update zur Version 4 unseres Discovery Tools VuFind ist praktisch abgeschlossen.
  • Alle unsere Server laufen nun unter Ubuntu 16.04.
  • Wir haben ein neues Statistik-Tool eingeführt, das auf der Analyse der Logs mit Elastic, LogStash und Kibana basiert.
  • Wir haben Sahi für automatisierte Tests der Web-Interfaces eingeführt.

Strategie und Zukunft von swissbib

Ende März 2018 wird die Finanzierung von swissbib durch swissuniversities auslaufen. Gegenwärtig sind wir dabei ein Modell der direkten Finanzierung durch die Bibliotheken einzuführen. Ausserdem planen wir die Integration von swissbb in die Swiss Library Service Platform (SLSP).

In diesem Rahmen:

Und zum Schluss noch einige Zahlen

swissbib zählt heute:

  • Über 30 Millionen Dokumente
  • Über 100 Millionen Exemplare, die in Schweizer Bibliotheken, Archiven oder online zugänglich sind
  • 90’000 Besucherinnen und Besucher pro Monate, die in dieser Zeitspanne 1,3 Millionen Seiten besuchen
  • 5 Personen, die am Projekt arbeiten (das Pensum entspricht 3 Vollzeitstellen)
Bonjour à tous !
Notre blog a été assez silencieux cette année. Néanmoins, nous avons mis en œuvre toute une série de nouvelles fonctions pour vous. Voici un petit récapitulatif.

Sources de données

Les sources suivantes ont désormais leurs documents dans swissbib:

De plus, les sources suivantes seront intégrées d’ici fin 2017:

Licences nationales

Depuis quelques mois, tous les habitants de la Suisse ont accès à plus de 6 millions de documents provenant du projet Licences Nationales. L’accès et l’inscription se déroulent sur la plateforme swissbib, en partenariat avec le projet SWITCH edu-ID (voir dans swissbib).

Par ailleurs, comme ces licences contiennent des conditions sur la publication en open access des articles écrits par des auteurs affiliés à une institution suisse, swissbib a préparé les métadonnées et les fulltexts qui ont été publiés sur RERO DOC. Ces métadonnées et documents sont aussi disponibles pour une intégration dans les archives institutionnelles suisses.

Plus d’informations dans le rapport final sur la contribution de swissbib au projet Licences Nationales.

Linked Open Data

Le projet Linked swissbib s’est terminé fin avril 2017. Nous sommes en train de consolider les résultats du projet pour une intégration en production.

Une étape importante était l’identification des métadonnées ouvertes (complètement libres de droit) dans swissbib. Au final 85% des notices de swissbib sont dans le domaine public (les voir dans swissbib).

Les curieux peuvent déjà regarder rapidement les portails data.swissbib.ch et linked.swissbib.ch pour avoir une idée de ce qui va venir. Néanmoins, nous sommes encore en phase de consolidation de ces portails. Ils ne sont pas encore terminés et sont actuellement en version Beta.

Une série d’articles de ce blog décrit les différents processus. De plus, un article a été publié à ce sujet : Interlinking Large-scale Library Data with Authority Records.

Nouvelles Fonctionnalités

  • Meilleures facettes: Il est désormais possible d’exclure des termes de recherche en cliquant sur la petite croix à droite du terme en question. Les différents Sujets choisis sont associés par ET. Les autres termes (Auteurs, Langue, …) sont associés par OU. Les termes choisis ainsi que les exclusions sont visibles dans la section „Effacer les filtres“. (Plus d’information en allemand)
  • Meilleur affichage de la hiérarchie des fonds d’archives: Beaucoup de fonds d’archives sont classés dans une arborescence hiérarchique. Il est désormais possible dans certains cas de la visualiser dans swissbib via l’onglet „Archives/Fonds“ (Exemple).

Système

  • Nous sommes passés à la version 8 de notre outil de traitement des données CBS
  • Le passage à la version 4 de notre outil de découverte VuFind est quasiment terminé
  • Tous nos serveurs tournent désormais sous Ubuntu 16.04
  • Nous avons implémenté un nouvel outil de statistiques basé sur l’analyse des logs avec Elastic, LogStash et Kibana
  • Nous avons mis en place une de tests automatisés de l’interface web en utilisant Sahi.

Stratégie, vision à long terme, futur de swissbib

Fin mars 2018, le financement central de swissbib par swissuniversities sera terminé. Nous sommes en train de mettre en place un modèle de financement par les bibliothèques directement ainsi que de réfléchir à l’intégration dans Swiss Library Service Platform (SLSP).

Dans ce cadre:

Quelques chiffres

Aujourd’hui, swissbib c’est:

  • Plus de 30 millions de documents
  • Plus de 100 millions d’exemplaires de ces documents, en ligne ou dans les bibliothèque et archives suisses
  • 90’000 visiteurs uniques par mois qui visitent 1.3 million de pages dans le même temps
  • L’équivalent de 3 personnes à temps-plein travaillent sur le projet (actuellement réparti sur 5 personnes)
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